Autorenportrait Thomas von Aquin

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Näheres zum Denken von Thomas von Aquin findet sich hier.


(1225-1274)


Thomas von Aquin wird als Sohn eines Grafen in Roccasecca bei Neapel geboren. Ausgebildet wird er in einem Benediktinerkloster und später an der Universität von Neapel. Dort tritt er gegen den Willen seiner Familie in den Dominikanerorden ein, die ihn daraufhin in Roccasecca gefangen hält. Sein Lehrer wird Albertus Magnus, dem er nach Köln folgt. In Paris beginnt er 1252 seine akademische Lehrtätigkeit, ab 1256-59 erstmals Sentenzenvorlesungen als "Magister actu regens", ein zweites Mal 1268-72 nach Teilnahmen am Generalkapitel der Dominikaner in Valenciennes 1259, am Ordensstudium in Neapel 1259-61, dem Ordenskonvent in Orvieto und der päpstlichen Kurie in Viterbo 1261-65 sowie dem Ordensstudium in Rom 1265-68. Nach dem Abbruch sämtlicher Schriften 1273 stirbt er im Jahr 1274 auf der Reise zum Konzil von Lyon im Kloster Fossanova.

Thomas von Aquin gilt als später Vertreter der Scholastik als einer der wichtigsten Philosophen und Theologen des Mittelalters. Er synthetisierte die Philosophie Aristoteles für den christlichen Glauben. Für Thomas gab es keinen Widerspruch zwischen den Werken Aristoteles und den theologischen Schriften. Zu seinen Hauptwerken zählen unter anderen die Schriften „Summe der Theologie“ und „Summe gegen die Heiden“.


Quellen: Maier, Hans; Denzer, Horst (Hrsg): Klassiker des politischen Denkens, Band 1, Verlag C.H. Beck, 2 Auflage, München 2004

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